| Pfändungsschutzkonto durch Bundeskabinett beschlossen/ Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz [ 2. Okt. 2007 - 11:14] |
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Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Reform des Kontopfändungsschutzes beschlossen. Mit dem Entwurf wird erstmalig ein sog. Pfändungsschutzkonto („P-Konto“) eingeführt, auf dem ein Schuldner für sein Guthaben einen automatischen Sockel-Pfändungsschutz in Höhe von 985,15 € pro Monat erhält. Dabei kommt es nicht darauf an, aus welchen Einkünften dieses Guthaben herrührt. Damit genießen künftig auch Selbstständige Pfändungsschutz für ihr Kontoguthaben. Jeder Kunde kann von seiner Bank oder Sparkasse verlangen, dass sein Girokonto als P-Konto geführt wird. Hat der Schuldner Unterhaltspflichten zu erfüllen, kann der Basispfändungsschutzbetrag ähnlich wie bei der Pfändung von Arbeitseinkommen erhöht werden. |
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| Wachsende Überschuldung mit Sorge betrachtet [24. Sep. 2007 - 11:00] |
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| Das Land Brandenburg und die Verbraucherzentralen beobachten die wachsende Überschuldung von Familien mit großer Sorge. Als erste Maßnahme hat die Verbraucherzentrale mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen (MASGF) einen Ringordner für Familien mit finanzielle Schwierigkeiten herausgegeben. |
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| Änderung der Insolvenzordnung durch Bundeskabinett beschlossen [18. Sep. 2007 - 10:32] |
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Das Bundeskabinett hat die Änderung der Insolvenzordnung beschlossen. Hiernach soll insbesondere für mittellose Verbraucher das Verfahren vereinfacht werden. Auch die Kosten für das Verbraucherinsolvenzverfahren wurden neu geregelt. So sollen mittellose Schuldner einmalig 25,- Euro und dann monatlich 13 euro aufbringen müssen um die Restschuldbefreiung zu erlangen. Weiterhin wurde der Vollstreckungsschutz für mittellose Schuldner beibehalten. Problematisch zu sehen, sind die Ausweitung der Versagungsgründe und die Möglichkeit der Versagung der Restschuldbefreiung von Amts wegen. Hier kann das Gericht beschliessen die Restschuldbefreiung zu versagen, ohne das dies von Gläubigern beantragt wurde. Das Gesetz soll im Frühjahr durch das Parlament beschlossen werden und im Herbst 2008 in Kraft treten. |
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| Neue Regelsätze für ALG-II [ 1. Jul. 2007 - 17:15] |
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| Seit dem 01.07.2007 gelten die erhöhten Regelsätze für Empfänger von Arbeitslosengeld II. Für Alleinstehende, Alleinerziehende und Volljährige mit minderjährigem Partner beträgt der Regelsatz nun von 345,- € um 2,- € auf 347,- €. Für die volljährigen Partner beträgt der neue Regelsatz 312,- €, für Kinder ab dem 15. Lebensjahr, sonstige erwerbsfähige Angehörige der Bedarfsgemeinschaft und Personen unter 25 Jahren, die ohne Zusicherung umziehen, beträgt der neue Regelsatz 278,- €. Für Kinder bis zur Vollendeung des 14. Lebensjahres beträgt der neue Regelsatz 208,- €. |
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| Bundesrat beschließt Gesetzentwurf zur Privatisierung der Gerichtsvollzieher [14. Mai. 2007 - 18:08] |
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| Der Deutsche Bundestag hat den Gesetzentwurf zur Privatisierung des Gerichtsvollzieherwesens beschlossen. Damit nimmt der Privatisierungswahn in Deutschland weiter seinen Lauf. Erstmals sollen hoheitliche Aufgaben des Staates durch private Unternehmen übernommen werden. Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries kritisierte den Vorstoß der Länder. |
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